Jeder möchte eine günstige und saubere Energieversorgung für sein Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Unternehmen. Dabei lohnt immer häufiger der Blick auf einen Flüssiggastank und die Möglichkeit, einen Gastank zu mieten. Flüssiggas ist aktuell eine der günstigsten Energiequellen und im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen vergleichsweise sauber und umweltschonend. Moderne Erdgasheizungen können in der Regel problemlos auf Flüssiggas umgestellt werden, in manchen Fällen reicht sogar eine Anpassung der Steuerungssoftware.
Seit den enormen Preissteigerungen aller Energieträger im Jahr 2022 – allen voran bei Erdgas – ist Flüssiggas im Gastank für viele Interessenten die richtige Lösung. Gemessen an den Kosten pro Kilowattstunde zählt Flüssiggas weiterhin zu den günstigsten Brennstoffen. Jedes Jahr werden in Deutschland viele tausend Flüssiggastanks neu aufgestellt oder der Gastank unterirdisch eingegraben.
Gaslösungen sind sehr sauber und stoßen im Vergleich zu Heizöl deutlich weniger klimaschädliches CO₂ aus. Auch bei Feinstaub und Stickoxiden sind Gasheizungen wesentlich sauberer als Heizöl. Gegenüber Pelletheizungen, die sehr große Mengen Feinstaub ausstoßen, ist der Vorteil noch einmal deutlich größer.
„Mieten statt kaufen“ – absolut im Trend
„Nutzen statt Besitzen“ ist ein Trend, der immer größer wird. Nicht nur Wohnungen, Waschmaschinen oder mobile Heizungen werden gemietet – auch Autos und Fahrräder werden geleast, Musik und Filme gestreamt. Gerade beim Thema Flüssiggas möchten viele Kunden die Betreiberpflichten und damit die Verantwortung für den sicheren Betrieb beim Flüssiggasanbieter belassen und wollen deshalb keinen Flüssiggastank kaufen. Und damit befinden sich die Kunden in guter Gesellschaft: Rund 80 % der Gastanks in Deutschland werden gemietet.
Flüssiggastank kaufen – 2026 eine nicht unerhebliche Investition
Im Zuge der aktuellen Preissteigerungen von Rohstoffen und der Inflation werden auch die Gastanks immer teurer: So kostet der kleinste oberirdische Gastank im Juli 2026 etwa 3.100 Euro. Damit würde es bei einer monatlichen Gastank-Miete von etwa 8–10 Euro ca. 25–30 Jahre dauern, bis der Tank über die Mietkosten abbezahlt wäre. Die alle zwei und zehn Jahre anfallenden Kosten für Prüfungen und Wartungen sind dabei noch nicht berücksichtigt, die kommen bei einem Kauftank noch hinzu.
Bei einer Lebensdauer von 40 Jahren und mehr kann sich der Kauf natürlich trotzdem lohnen, viele Kunden schätzen aber die Flexibilität der Miete und möchten vor allem einfach nicht so langfristig planen. Braucht man den Gastank nach ein paar Jahren vielleicht nicht mehr, kündigt man einfach den Vertrag und der Anbieter holt den Tank wieder ab.
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Die Vorteile beim Gastank mieten
Die meisten Kunden mieten den Gastank, weil sie den Kaufpreis eines neuen Flüssiggastanks nicht bezahlen möchten. Die kleinsten Gastanks kosten etwa 3.000 Euro, größere und vor allem auch unterirdische Gastanks kosten deutlich mehr. Zusätzlich möchten viele Kunden mit den Betreiberpflichten – also insbesondere mit regelmäßig wiederkehrenden Prüfungen, Wartungen und Instandsetzungen – nichts zu tun haben. Niemand möchte gerne ständig die aktuellen Vorschriften im Auge behalten. Ein professionelles Unternehmen, am besten mit einer eigenen technischen Abteilung, soll dies übernehmen.
Aber auch viele weitere Vorteile sprechen dafür, einen Gastank zu mieten:
- Keine Investitionskosten – die Kosten für den Gastank zwischen 2.500 und 4.900 € übernimmt der Flüssiggasanbieter.
- Die Flüssiggasanlage bekommt man meistens sehr günstig und von erfahrenen Fachleuten installiert.
- Alle Risiken, das Einhalten der Prüfungsintervalle, das Überwachen der Neuerungen bei den Vorschriften sowie die Kosten der Versicherungen werden vom Flüssiggasanbieter übernommen.
- Eine geringe monatliche Grundgebühr, die bei 5 € im Monat (ohne Prüfung & Wartung) beginnt.
- Wartung wird von Fachleuten übernommen – von befähigten Personen und zugelassenen ZÜS (TÜV, DEKRA).
- Ein fester, kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen von Lieferung bis Technik.
- Monatliche Abschlagszahlung statt Bezahlung der gesamten Lieferung auf einmal.
- Versicherung des Vermieters mit großer Deckungssumme.
- Reparaturen, Lackierungen und ein Austausch des Flüssiggastanks bei Defekt gehen auf Kosten des Vermieters.
- Kurze Vertragslaufzeiten von in der Regel einem Jahr und eine 3-monatige Kündigungsfrist.
Flüssiggas gehört in die Hände von Fachunternehmen
Bei einer Flüssiggasanlage sollte man nicht am falschen Ende sparen. Ideal ist es, einen Flüssiggastank von einem deutschen Markenhersteller wie der Firma STAG, einen guten Regler (auch Druckminderer genannt) wie von GOK und eine Hauseinführung, ebenfalls von einem deutschen Markenhersteller wie Schuck, zu wählen.
Auch beim Flüssiggasanbieter sollte man auf eine Firma mit großer Erfahrung, hoher technischer Kompetenz und vielen Kunden setzen. Nicht zuletzt sagen auch viele Heizungsbauer: „Flüssiggas überlasse ich den Fachleuten“. Hier empfiehlt es sich, mal nachzufragen, wie viele Flüssiggasanlagen denn in den letzten 12 Monaten installiert worden sind.
Umstieg auf Erdgas jederzeit nachträglich möglich
Das Schöne beim Gastank mieten ist, dass Sie bei der Rückgabe des gemieteten Gastanks flexibel sind. Entscheiden Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder für Erdgas oder sind Sie nicht mehr mit dem Anbieter zufrieden, kann der Gastank einfach zurückgegeben werden. So schnell, wie er geliefert wurde, ist dieser auch wieder weg. Moderne Gasheizungen erkennen das zugeführte Gas automatisch und häufig können Sie die bestehende Hauseinführung einfach weiternutzen. Im schlimmsten Fall müssen Sie eine neue Düse für Ihre Gasheizung einbauen. Der Kostenpunkt liegt dabei bei circa 50 €. Der Umstieg von Erdgas auf Flüssiggas oder wieder zurück ist also sehr leicht.